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Kutterballett – und Du in meinem Boot?
Auf unserem Jugendkutter kann man ganz verschiedene Sachen lernen:

  1. alles, was mit dem Umgang mit einem Schiff zu tun hat, Spleißen, Takeln, Segel setzen, Steuern... Tee kochen ;)
  2. alles, was ich von den Erfahrungen auf einem Schiff ‚mitnehme’: , neuer Umgang mit Konflikten, Regen aushalten können, warten können, Ängste überwinden...

Es wird klar:

Der Aufenthalt auf einem Segelschiff führt dazu, dass man viele Fertigkeiten erlernt. Manche davon kann man nur auf einem Segelschiff gebrauchen, andere wiederum bereichern den Alltag.

Das Wichtigste, was man auf einem Segelschiff lernen kann ist aber alles Nicht-Segel-Typische:

Sorgfalt gehört dazu. Auf einem Segelschiff kann jede Form von Nachlässigkeit schnell gefährlich werden. Also erwerben wir Sorgfalt. Und diese wiederum führt dazu, dass wir andere Aufgaben besser bewältigen. Dies führt dazu, dass wir mehr gelobt werden. Das stärkt unser Selbstwertgefühl. Wir werden mutiger. Trauen uns mehr zu. Bewältigen neue Aufgaben... mit neuen Erfahrungen...

Das Selbstbild, gerade von jungen Menschen, die als ‚nichtsnutzig’ stigmatisiert werden, kann sich verbessern – und das wollen wir, um diesen schrecklichen Kreislauf von gefühlter und weiter gelebter ‚Nichtsnutzigkeit’ zu durchbrechen.

Segeln und auch das Segeln Lernen sind je ein Medium. Ein Medium vermittelt. In diesem Fall steht das Segelschiff zwischen den schiffstypischen Tätigkeiten, die bewältigt werden müssen und den sich daraus ableitenden Fähigkeiten – die man in die nicht-Schiffswelt mitnehmen kann.

Das sind: Eigenwahrnehmung, realistische Einschätzung, Belastbarkeit, oder soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme, Kommunikationsfähigkeit, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Konfliktbewältigung und das Ausbilden eines Bewusstseins in ökologischer, zwischenmenschlicher und selbstwahrnehmender Hinsicht.

Auch wenn einem so ein Schifftag hierarchisch vorkommen mag: Pädagogen und Betreute sitzen hier sprichwörtlich in einem Boot, machen die gleichen Erfahrungen, sind den gleichen Elementen ausgesetzt, verspüren die gleichen Gefühle von Lust oder Unlust und haben in der Regel gleich wenig Erfahrung im Umgang mit Schiffen – im Vergleich zur Schiffsbesatzung.

Das gibt auch Pädagog/innen und Jugendlichen die Möglichkeit, sich gegenseitig neu in ihren Stärken und Schwächen anzuschauen. Das gibt Menschen, die neu in unserem Land sind, die Möglichkeit, unser Land von der friedlichen Wasserseite anzusehen und gemeinsam mit Deutschen eine gute Zeit zu haben. Werftzeiten bieten darüber hinaus tolle Möglichkeiten, eine gute Gruppenzeit mit gemeinsamen Kochen, Werkeln, den Fachkräften-über-die-Schulter-Gucken und abendlichen Lagerfeuern bei Musik zu erleben.

Ein Segelschiff ist auch eine wunderbare Platform für künstlerische Events und Aktionen wie Theater und Musikaufführungen.


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